Wir hatten schon im Vorfeld so einiges von der Dolomitenrundfahrt gehört. Insbesondere von Hajo und das machte uns neugierig; wir freuten uns bald dabei zu sein. Gleich die erste Etappe erwies sich im 10km Zeitfahrstück mit Anstiegen von 9 -max 17% als eine nie erlebte Qual bei der uns schnell unsere Leistungsgrenze aufgezeigt wurde. Dennoch kamen wir, mit einem Jubelempfang von unseren "Männern", durchs Ziel. Jacqueline auf dem Rad, ich leider schiebend, weil der berühmte "Rettungsring" fehlte. Durch heftige Regengüsse, Kälte und Hagelattacken wurde die Weiterfahrt,  insbesondere die Abfahrt, zu einem besonderen und unvergeßlichen Abenteuer. Schließlich kamen wir völlig durchnässt, vor Kälte schlotternd und total entkräftet in unserer Pension an.

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Die zweite Etappe gestaltete sich durch das schöne Wetter weitaus angenehmer aber trotzdem genauso anstrengend. In den Atempausen konnten wir sogar das wunderschöne Schnalstal wahrnehmen.

Die Etappen 3 bis 5 ließen wir dann respektvoll aus und genossen lieber das schöne Wetter in Meran und Umgebung.

Frisch gestärkt und motiviert für die letzte Etappe gingen wir an den Start und fanden das diese ein sehr schöner Abschluss für uns alle war, bei der man sich im Geheimen schon die Ziele für das nächste Jahr setzte. ´Vielleicht alle Etappen mitzufahren?

Danke an unsere "Nordgruppen-Männer" für die seelische und moralische Unterstützung, besonders wenn sie uns am Ziel mit Jubel und Lobesworten empfangen haben.

Ein ganz besonderes Dankeschön gebürt jedoch Bart,  der uns immer im Auge behielt und uns mehr als nur einmal der "Retter in der Not" war.

Vielen Dank

Jacqueline & Martina